AGB

AGB

1.Abschluss eines Reisevertrags

Bei Anmeldung bietet der Reiseteilnehmer der Archaeobikers verbindlich den Abschluss eines Motorradreisevertrags an. Der Vertrag wird schriftlich geschlossen. Die Anmeldung erfolgt für alle durch den Anmelder aufgeführten Teilnehmer. Für die Vertragserfüllung aller angemeldeten Personen ist die anmeldende Person verpflichtet. Verbindliche Reservierungen kommen nur zustande, wenn die Archaeobikers durch Übersendung der schriftlichen Bestätigung/Rechnung zustimmen. Tritt der Teilnehmer die Reise nicht an, so stehen dem Veranstalter Schadensersatzansprüche zu.

 

2.Zahlungen

Nach Abschluss des Reisevertrags erhält der Bucher schriftlich die Buchungsbestätigug und den Reisepreissicherungsschein. Daraufhin wird die Zahlung von mindestens 20% des Reisepreises sofort fällig. Der Restpreis wird 30 Tage vor Beginn der Reise fällig. Kurzfristige Buchungen, 29 Tage vor Reisebeginn, verpflichten den Teilnehmer zu sofortiger Zahlung des gesamten Preises. Erfolgt auch nach Mahnung und Fristsetzung kein Zahlungseingang der Anzahlung oder der Restzahlung und wird auch nach Aufforderung und Fristsetzung keine Zahlung geleistet, ist die Archaeobikers berechtigt vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall erhebt Archaeobikers Stornogebühren.

 

3.Unsere Leistungen

Unsere vertraglichen Leistungen richten sich nach den Angaben auf dieser Homepage. Die auf dieser Homepage beschriebenen Leistungen sind für die Archaeobikers verpflichtend. Wir behalten uns jedoch ausdrücklich vor aus sachlichen, nicht vorhersehbaren Gründen Änderungen vor Vertragsabschluss zu erklären. Diese werden dem Teilnehmer vor der rechtsverbindlichen Buchung mitgeteilt.

 

4.Leistungsänderungen

Änderungen und Abweichungen einzelner Leistungen von dem vereinbarten Inhalt des Teilnahmevertrags, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur zulässig, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Motorradreise nicht beeinträchtigen. Eine Änderung einer wesentlichen Leistung hat der Veranstalter dem Teilnehmer nach Kenntnis des Änderungsgrundes zu erklären. Im Falle der erheblichen Änderung einer wesentlichen Leistung und wenn dadurch der Gesamtzuschnitt wesentlich beeinträchtigt wäre, kann der Teilnehmer vom Vertrag zurücktreten.

Sind durch höhere Gewalt (z.B. Unwetter, Schneefall) Änderungen im Routenverlauf erforderlich oder wird dadurch die gesamte Veranstaltung undurchführbar oder das Risiko für Leib und Leben der Teilnehmer zu groß, dann kann der Veranstalter die Motorradreise abändern, abbrechen oder gänzlich stornieren. Eine Schadensersatzforderung gegenüber Archaeobikers ergibt sich daraus nicht. Trifft das Ereignis nach Antritt der Reise ein, so erhält der Teilnehmer einen anteiligen Betrag für Nichtaufwendungen zurück.

 

5.Preisänderungen

Die Archaeobikers kann Preiserhöhungen bis 5% des Gesamtpreises nach Vertragsabschluss nur dann verlangen, wenn sich nach Vertragsabschluss nachweisbar und unvorhergesehen solche Kalkulationsposten erhöhen, die der Gesetzgeber in § 651a Abs (4) BGB abschließend definiert hat. Eine Preiserhöhung ist nur vor dem 20. Tag vor Reisebeginn möglich. Eine Preisänderung einer wesentlichen Leistung hat Archaeobikers dem Teilnehmer unverzüglich nach Kenntnis des Preiserhöhungsgrundes zu erklären. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsabschluss um mehr als 5% des Gesamtpreises kann der Teilnehmer kostenfrei zurücktreten. Weiterführende Ersatz- oder Schadenersatzansprüche gegenüber Archaeobikers hat der Teilnehmer nicht.

 

6.Abbruch der Reise

Wird eine Motorradreise abgebrochen, durch einen Umstand der in den Bereich des Teilnehmers fällt (Sturz, Panne, Krankheit, etc.), so sind die Archaeobikers verpflichtet sich bei den Leistungsträgern um die Erstattung ersparter Aufwendungen zu bemühen. Dies gilt nicht für unerhebliche Leistungen, oder wenn behördliche oder gesetzliche Bestimmungen dem entgegenstehen.

 

7.Störung der Motorradreise durch den Teilnehmer

Archaeobikers behält sich vor den Reisevertrag fristlos zu kündigen, wenn der Teilnehmer trotz Abmahnung durch den Veranstalter, vertreten durch den Tourguide, die übrigen Teilnehmer stört. Dies beinhaltet beispielsweise die Nichtbeachtung der Gruppenfahrregeln oder der Verhaltensregeln für archäologische Monumente, wenn eine weitere Teilnahme des betreffenden für die Gruppe oder die Archaeobikers unzumutbar wird. Den Archaeobikers steht in dem Fall der volle Teilnehmerpreis zu. Daraus resultierende Kosten wie Rückbeförderung trägt der ausgeschlossene Teilnehmer selbst. Auch die Organisation der Rückreise ist durch den ausgeschlossenen Teilnehmer selbst zu erbringen. Schadensersatzansprüche der Archaeobikers bleiben davon unberührt, Schadensersatzansprüche des ausgeschlossenen Teilnehmers gegenüber den Archaeobikers entstehen nicht.

 

8.Mindesteilnehmerzahl

Die Mindesteilnehmerzahl liegt bei 8 Personen. Verbindliche Reiseverträge werden erst versendet, wenn die Teilnehmerzahl erreicht ist. Bei nicht erreichen der Mindestteilnehmerzahl kann der Veranstalter vorschlagen die Reise nicht, oder mit Einschränkungen durchzuführen (z.B. ohne Begleitung durch ein Begleitfahrzeug).

 

9.Rücktritt des Kunden

Tritt ein Teilnehmer von einer gebuchten Veranstaltung zurück, dann tritt mit BGH-Urteil X ZR 13/14 vom 9.12.2014 § 651 i BGB in Kraft und die bisher üblichen Stornopauschalen verlieren ihre Gültigkeit.

Haben Sie eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, verhandeln wir direkt mit Ihrem Versicherer, in welcher Höhe er die Stornogebühr übernimmt; den verbleibenden Restbetrag erstatten wir dem Kunden dann direkt zurück.

Haben Sie keine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, ist nach § 651 i BGB auch bei einem Vertragsrücktritt der volle Preis zu bezahlen, abzüglich lediglich der ersparten Aufwendungen, die der Veranstalter durch die Stornierung nicht mehr hat. Dieser Abzug entfällt jedoch ganz oder teilweise, wenn der Veranstalter diese Aufwendungen selbst ganz oder teilweise nicht mehr kostenfrei stornieren konnte. Somit tritt eine Einzelfallprüfung in Kraft, die der stornierende Teilnehmer mit dem Veranstalter nunmehr selbst verhandeln muss.

Konnte der Veranstalter trotz des Rücktritts die Veranstaltung durch anderweitige Verwertung des frei gewordenen Platzes komplett ausbuchen, dann wird in diesem Spezialfall der komplette Reisepreis zurück erstattet insbesondere dann, wenn der zurücktretende Teilnehmer rechtzeitig eine geeignete Ersatzperson gewinnen konnte.

 

10.Kündigung infolge Höherer Gewalt

Eine Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände (z.B. Naturkatastrophen, Havarien, Unruhen) berechtigen beide Vertragspartner allein nach Maßgabe dieser Vorschriften zur Kündigung. Im diesem Fall können wir für erbrachte oder noch zu erbringen Reiseleistungen eine nach § 471 BGB zu bemessende Entschädigung verlangen.

 

11.Haftungsbeschränkung

Die Haftung von uns für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Teilnahmepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Teilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder wenn wir für einen dem Teilnehmer entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich sind. Wir haften grundsätzlich nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Fremdleistungen, die durch einen von uns gegebenenfalls vermittelten Reiseveranstalter oder Carrier (Bahn, Flug, Fähren etc.) zu erbringen sind. Eine Maßnahme nach Nr. 11 dieser AGBs oder Schadenersatzansprüche gegen uns sind ausgeschlossen.

Nach dem Gesetz sind Forderungen gegen uns innerhalb eines Monats nach Ende der Reise schriftlich per Einschreiben an uns zu stellen.

 

12.Mitwirkungspflicht

Jeder Reiseteilnehmer ist für die Einhaltung aller gesetzlichen, nationalen und internationalen Bestimmungen selbst verantwortlich.

Der eigenverantwortliche Teilnehmer erklärt mit Vertragsabschluss, dass er die erforderlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an einer Motorradreise besitzt (Führerschein, Kondition, Fahrpraxis, Verkehrstaugliches Motorrad entsprechend StVZO, Haftpflichtversicherung für Schäden anderer, eine im In- und Ausland voll deckende Krankenversicherung). Für die Einhaltung der jeweiligen Straßenverkehrsordnung ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich und haftbar. Der Teilnehmer ist verpflichtet nur mit ausreichender Schutzkleidung zu fahren. Der Teilnehmer bestätigt mit seiner Unterschrift, dass er mit seinem Motorrad an der Veranstaltung teilnimmt und dieses in einem für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassenen und fahrsicherem Zustand ist und die gesetzlichen Bestimmungen für Haftpflicht- und Fahrzeugversicherungen eingehalten werden.

 

13.Urheberrechte

Der Veranstalter wird während der Reisen Fotos oder Videos aufnehmen. Diese können zu Werbezwecken genutzt werden, es sei denn der Teilnehmer widerspricht ausdrücklich.

 

14.Gerichtsstand

Der Reisende kann Archaeobikers an dessen Sitz verklagen. Für Klagen gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute, juristische Personen oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben, handelt.

 

ARCHAEOBIKERS UG (haftungsbeschränkt)

 

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